Schilddrüsenfunktionsstörungen

Schwerpunkt: Unterfunktion und M.Hashimoto

Sie sind müde und erschöpft, haben trockene Haut, leiden unter Haarausfall und abnehmen können Sie auch nicht. An Ihren Schilddrüsenwerten könne es aber nicht liegen, denn diese seien alle unauffällig und liegen im Normbereich.

Häufig erhalten Schilddrüsenpatienten diese Information. Die in bester Absicht verordneten Schilddrüsenhormone normalisieren zwar die Blutwerte, führen aber nur selten zu einer dauerhaften Besserung, weil sie nicht an der Wurzel des Problem ansetzen.

Wenn man der Schilddrüse helfen will, muss man sich mit dem ganzen Körper beschäftigen.

Immunsystem, das hormonelle Gleichgewicht, Darmfunktion sowie der Zucker­stoffwechsel sind zu überprüfen und wenn nötig, zu behandeln.

Bei mehr als 50% der Patienten wird eine vorhandene Schilddrüsenfunktionsstörung nicht diagnostiziert. In diesem Fall wird den Patienten gesagt, ihre Müdigkeit, Depressionen, Gewichtszunahme oder Haarausfall hätten andere Ursachen.

Der Grund für eine Unterfunktion muss gar nicht eine kranke Schilddrüse sein.

Zu diesen versteckten Problemen zählen nicht auskurierte Infektionskrankheiten, also chronische Infektionen wie Darminfekte, aber auch Blutzuckerschwankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder eine Nebennierenschwäche.

Besonders gefährdet sind Frauen mit Eisenmangel, Zyklusstörungen, Dauerstress oder diejenigen, die die Antibabypille einnehmen.

Wenn die Diagnose – Unterfunktion - früh genug gestellt wird, bedarf es häufig einer Basistherapie mit Naturprodukten oder einer Ernährungsumstellung. Schilddrüsenhormone setzen oft nicht an der Ursache an, die zur Schwächung der Schilddrüsenfunktion führte.

Wird eine Schilddrüsenunterfunktion durch ein gestresstes, aufreibendes Leben, Schlafmangel oder durch die Einnahme der Antibabypille verursacht, wären Schilddrüsenhormone nicht nur die falsche Entscheidung, sondern würden den Zustand der betreffenden Patienten sogar verschlechtern. In vielen Fällen -bei weit fortgeschrittener Störung – ist jedoch die Behandlung mit Hormonpräparaten unumgänglich. Unsere wichtigste Aufgabe ist dann, die Medikation optimal einzustellen und weiteren Schaden zu verhindern.

Wir kümmern uns um die tatsächlichen Ursachen, die für die nachlassende Funktion der Schilddrüse verantwortlich sind.

Unser Ziel: Ihr Problem zu lösen bevor Sie lebenslang auf Medikamente angewiesen sind.

Das Ergebnis: Nicht nur Ihre Symptome bessern sich, sondern Sie werden wirklich gesund!

M.Hashimoto – eine Erkrankung des Immunsystems

Bei mehr als der Hälfte aller Fälle von Schilddrüsen-Unterfunktion handelt es sich um die sogenannte Hashimoto-Krankheit, bei der das Immunsystem das Schilddrüsengewebe angreift und zerstört.

An der Entstehung sind viele Faktoren beteiligt. Dazu gehören- neben dem wichtigsten Faktor Stress – die Glutenintoleranz, Vitamin-D-Mangel, chronische Infekte und Entzündungen, Östrogendominanz und Insulinresistenz. Stress bringt die Immunregulation auf vielfältiger Weise durcheinander.

Fühlen Sie sich erschöpft, hält das Herzrasen Sie unter Hochspannung, leiden Sie unter Schlaflosigkeit und einer lähmender Müdigkeit obwohl Sie Schilddrüsenhormonen einnehmen und laut Blutwerte gut eingestellt sind?

Bei der Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis gibt es zahlreiche Störfaktoren, die auf eine Therapie mit Schilddrüsenhormonen nicht ansprechen. Am häufigsten trifft man die Patientin an, die gewissenhaft ihre Schilddrüsenhormone einnimmt, den Zustand ihrer Schilddrüse regelmäßig überprüfen lässt, der es aber trotzdem immer schlechter geht und die eine ständig steigende Dosierung der Medikamente benötigt, um überhaupt zurechtzukommen. Die meisten Hashimoto-Fälle stellen sich als allmählicher Angriff auf die Schilddrüse dar, wobei die TSH-Werte und die Symptome langsam zunehmen. Dank der Hormonpräparate können sich die Blutwerte zwar normalisieren, doch das zugrunde liegende Problem, der immunologische Fehlsteuerung bleibt damit unbehandelt, ebenso wie die Symptome.

Eine weitere häufige Situation sind Schwankungen zwischen einer unter- und einer überaktiven Schilddrüse. Das ist die Patientin, die ein, dass es häufig zu Fehldiagnose kommt, liegt darin, dass Hashimoto-Patienten durchaus „normale“ Blutwerte haben können.

Bei der Behandlung sollte das Immunsystem im Zentrum des Interesses stehen. Ein positiver Antikörpertest bestätigt eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse und weist darauf hin, dass das Immunsystem behandelt werden sollte.

Im ersten Schritt dämpfen wir die Immunreaktion und bremsen deren Angriff auf die Schilddrüse.

Bei den meisten Hashimoto-Patienten verschlimmert sich die Krankheit durch Weizen, Roggen und andere glutenhaltige Nahrungsmittel. Diese Nahrungsmittel sollten deshalb konsequent eliminiert werden.

Andrea Dohrn
Heilpraktikerin


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